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Es ist köstlich; sei es gegrillt, auf der Pflugscheibe zubereitet oder im Lehmofen gebraten, so gut schmeckt das Paradebeispiel der Küche der Provinz San Luis.

In der westlichen Mitte Argentiniens, in der Provinz, wo sich das beeindruckende, prähistorische Mittelgebirge der Sierras de las Quijadas befindet, gibt es ein echt regionales Gericht: das Kitzlein. Obwohl dieses Fleisch auch in anderen Orten Argentiniens zubereitet wird, hat sich San Luis gesondert, in der Art es zu verarbeiten; entweder gegrillt oder auf der Pflugscheibe oder im Lehmofen gebraten, muss es immer bei Kleinstflamme zubereitet werden. Außerdem werden nur Jungtiere verwendet, wodurch die Zartheit des Fleisches auf jeden Fall garantiert ist. Das Ergebnis? Ein Gericht, das köstlich zart ist. Ein Geschmack, den man nicht missen möchte.

Die Feinschmecker behaupten, dass das Geheimnis, das das Kitzlein zur Köstlichkeit werden lässt, in der dünnen, knusprigen Fettschicht liegt, die das Fleisch umgibt. Diese Schicht zergeht wie Butter auf der Zunge und lässt zu, das sich das Gericht äußerst delikat von selbst auflöst. Dies ist aber nicht nur auf die Großzügigkeit der Natur, sondern auch auf eine kulinarische Erfahrung zurückzuführen, die schon zu Kolonialzeiten in dieser Region ihren Anfang nahm und sich weiter entwickelt hat, indem jede Generation ihr eigenes Quäntchen Weisheit beigefügt hat. Heutzutage servieren diejenigen, die die Tradition aufrechterhalten, das Kitzlein mit Chanfaina (eine leckere Soße) die mit den Innereien zubereitet wird. Das typische Gericht der Provinz San Luis ist in allen Speisekarten der Restaurants der Region präsent.

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