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Gerichte mit Guarani-Einflüssen, die sich aus Frischfisch aus den Flüssen und die exotischten und leckersten Früchte zusammensetzen.

Die Natur erwählte die Region Litoral um ihre ganze Pracht zu entfalten. Die Frische des Wassers aus den Flüssen, die grünen Wiesen, die rote Erde, die perfekt harmonierende Tier- und Pflanzenwelt sind der Rahmen eines Schmelztiegel der Kulturen. Die Gerichte entsprechen diesem Szenario und zeigen den kulturellen Reichtum des Gebiets. 

Morgens ist die Zubereitung des Mate-Tees ein Ritual. Der Mate-Tee wird mit einigen Kräutern der Region oder Orangenschalen ergänzt. Dieser Aufguss ist ein Symbol des Landes und ein Motiv, mit Verwandten oder Freunden in vertrauter Runde beisammen zu sitzen. Die Runde beginnt. Alle trinken aus dem gleichen Gefäß und essen eine leckere Chipá (Gebäck aus Maniokmehl) dazu. Das Wesen der Zeremonie liegt im Teilen.

Im Norden der Region Litoral ist der Einfluss der Guarani-Kultur in der Gastronomie eindeutig. Die typischen Gerichte der Region werden mir frischen Zutaten der Saison zubereitet. Es sind Gerichte, die auf Maniok basieren (sowohl gekocht, gebraten und gegrillt), mit Maniokmehl zubereitet werden –Chipá, Mbeyú, Caburé und Reviro-, und auf Mais: Pororó (Popcorn), Yopará, Chipa Guazú. Die Flussfische sind auch Teil der Gastronomie des Litorals. Die köstlichsten sind der Piapara, der Antennenwels, der Pacú, der Sábalo, der Kleine Wels, und weitere Zuchtfische, wie die Tilapia und der Afrikanische Wels. Die Beilagen bestehen aus Frischgemüse, Maniok oder Saisonprodukte. Zum Nachtisch werden die typischen Früchte der tropischen Region delikat verarbeitet: Mamón, Orangen, Mandarinen, Ananas, Avocado, Mango, Guaven und Maracuja. Die Originalität der Küchenchefs spiegelt sich in dieser Zubereitung wider, durch die der Geschmack und die Textur der Früchte besonders hervorgehoben wird. Unwiderstehlich sind die merkwürdigen Holzbombons, die Alfajores aus Maniokmehl und das frische Speiseeis aus Maracuja und Mate-Tee.

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