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Bergschlucht Quebrada de Humahuaca

Von San Salvador de Jujuy gelangt man zu diesem Naturweg, der sich bis zur Hochebene des Altiplano hinaufstreckt. Farbige Landschaften umrahmen eine Dörferansammlung mit Häusern aus Adobe - Baumaterial aus Schlamm - historischen Kapellen und vorspanischen Ruinen, wo die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Eines der schönsten Dörfer ist das indigene Purmamarca, das vom Berg Cerro de los Siete Colores eingefasst ist, dessen Schichten unterschiedliche geologische Zeitalter widerspiegeln.

In Maimará gibt es eine vielfarbige Gebirgskette, die La Paleta del Pintor - die Palette des Kunstmalers - genannt wird. Eine der interessantesten Attraktionen der Quebrada ist die Pucará in Tilcara, eine Festung, die von den Einheimischen Omaguacas in vorkolumbischen Zeiten erbaut wurde.

Am Monolithstein des Wendekreises des Steinbocks findet am 21. Juni das Inti Raymi - Fest der Sonne - statt, eine Feierlichkeit der alten Aymará -Tradition, die bei Beginnder Wintersonnwende den neuen Agrarzyklus Willkommen heißt. Humahuaca wurde von den Spaniern Ende des 16.

Jahrhunderts gegründet. Seine Kirche und sein Museo del Carnaval Norteño bieten ein umfangreiches Panorama der Sitten und Bräuche der Region. 12 Km. davon entfernt sind die rätselhaften Ruinen der Anbauterrassen in Coctaca mit zahlreichen Pircas, Steinwänden mit Gittermustern. Die Bergschlucht Quebrada de Humahuaca wurde von der UNESCO am 2. Juli 2003 zur Weltkulturlandschaft erklärt.