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Den Norden befahren
In Catamarca wurden die archäologische Ruinen des Shincal rekonstruiert und sind heute eine der wichtigsten touristischen Attraktionen der Provinz. Der Bergweg Cuesta de Zapata ist ein einmaliges Abenteuer, das nur mit Autos mit Vierradantrieb unternommen werden kann. Man kann außerdem einen Weg aus dem Jahre 1770 für sich entdecken, der zur historischen Kapelle Hualfín führte.
In Salta, in der Nähe der Grenze zu Jujuy, trennt sich die Landstraße 40 von der Landstraße 51 und erreicht an der Bergflanke des verschneiten Vulkans Abra del Acay ihre höchste Höhe, 4.895 m.ü.M.
So wie es an anderen hohen Bergübergänge geschieht, errichten auch hier die indigenen Einwohner Apachetas, Altare aus Steinen, die von Reitern oder Wanderern vom Boden aufgehoben und aufeinandergelegt werden, um der Erdgöttin Pachamama für die gute Reise zu danken.
Eines der Dörfer mit langer Tradition, das am Rande des Nationalparks der Kardonen liegt, ist Cachi, das eine Kirche besitzt, deren Inneres - Boden, Decke und Altaraufsatz - aus Kardonenholz eingerichtet ist. Neben der Kirche befindet sich das eindrucksvolle Gebäude des Archäologischen Museums. Man sollte sich in Tucumán aufhalten, um ein typisches Gericht aus der Region zu probieren: den Locro. Nach dem klassischen Rezept wird dieser Eintopf mit weißem gepresstem Mais, Charqui (Trockenfleisch), Kartoffeln bzw.
Süßkartoffeln und Kürbis zubereitet. In Jujuy betreiben die meisten Familien Kleinviehzucht mitSchafen, Ziegen und Lamas, die von den Hirten aufmerksam und liebevoll behütet werden. Im Dorf Abra Pampa, in der Versuchsstation für die Zucht von Vikunjas, die das INTA (Nationalinstitut für Technologie für Landwirtschaft und Viehzucht) betreibt, kann man auf den weiten Fohlenweiden diese zierlichen amerikanischen Kamele beobachten. In der Nähe von Abra Pampa, in der Puna von Jujuy, befindet sich eine weinrotes Tal, das Mondtal II genannt wird.


